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Elon Musk vs. Donald Trump: Wer hat den höheren IQ?

Peter • 9. September 2026 • 13 Min. Lesezeit

Zwei Männer, enorme Macht, große Unternehmen und noch größere Schlagzeilen: Im Internet werden sowohl Elon Musk als auch Donald Trump außergewöhnliche IQ-Werte zugeschrieben. Musk soll einen IQ von 155 oder sogar 160 haben. Bei Trump reicht die Spanne je nach Quelle von 73 bis 156. Das Problem: Keine dieser Zahlen beruht auf einem öffentlich verifizierten Intelligenztest.

Ein wissenschaftlich begründeter Sieger lässt sich daraus nicht bestimmen. Die kurze Antwort lautet: Wir wissen es nicht.

Das klingt zunächst enttäuschend. Der Vergleich zeigt aber sehr anschaulich, wie leicht aus beruflichem Erfolg, Bildungsabschlüssen und öffentlichen Auftritten angeblich exakte IQ-Werte konstruiert werden.

Der Kampf der angeblichen Genies

Die im Internet genannten Werte wirken auf den ersten Blick erstaunlich plausibel. Elon Musk prägte Unternehmen in den Bereichen Elektromobilität, Raumfahrt, künstliche Intelligenz und Neurotechnologie. Donald Trump machte aus seinem Namen eine internationale Marke, wurde Fernsehstar und zweimal zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Aus solchen Karrieren lässt sich dennoch kein bestimmter IQ ablesen.

Innerhalb weniger Minuten findet man sehr unterschiedliche Zahlen:

  • Elon Musk: angeblich IQ 155, 160 oder 165
  • Donald Trump: angeblich IQ 156
  • Donald Trump in anderen Beiträgen: angeblich IQ 73

Dass Trump je nach politischer Haltung der Quelle entweder als Genie oder als weit unterdurchschnittlich dargestellt wird, sollte misstrauisch machen. Ein korrekt gemessener IQ verändert sich nicht um mehr als 80 Punkte, nur weil ein anderer Autor darüber schreibt. Ein Blick auf die Herkunft der Zahlen zeigt, wie dünn ihre Grundlage ist.

Wie hoch ist der IQ von Elon Musk?

Der IQ von Elon Musk ist nicht öffentlich bekannt. Es gibt keinen überprüfbaren Ergebnisbericht, aus dem hervorgeht, welchen Intelligenztest er absolviert haben soll, wann der Test stattfand und unter welchen Bedingungen er durchgeführt wurde.

Der häufig genannte Wert von 155 wird meist ohne belastbare Originalquelle weitergegeben. Manche Seiten verweisen auf vermutete SAT-Ergebnisse, andere leiten den Wert direkt aus Musks Karriere ab. Mit jeder Wiederholung wirkt die Zahl etwas glaubwürdiger – obwohl sie dadurch nicht besser belegt wird.

Fest steht, dass Musk an der University of Pennsylvania Physik und Wirtschaft studierte.[1] Ein Physikstudium setzt mathematische, analytische und fachliche Fähigkeiten voraus. Der konkrete IQ eines Absolventen lässt sich daraus nicht ablesen.

Nicht jeder Absolvent eines bestimmten Studiums erzielt bei einem Intelligenztest denselben Wert. Außerdem wird beruflicher Erfolg von zahlreichen weiteren Faktoren beeinflusst:

  • Fachwissen und Erfahrung
  • Motivation und Ausdauer
  • Kreativität
  • Risikobereitschaft
  • finanzielle Möglichkeiten
  • soziale Kontakte
  • Mitarbeiter und Geschäftspartner
  • günstige oder ungünstige äußere Umstände

Musks Lebenslauf lässt ausgeprägte Fähigkeiten in bestimmten Bereichen plausibel erscheinen. Für einen Wert von genau 155 oder 160 liefert er keine Grundlage.

Faktencheck: Der häufig genannte IQ von Elon Musk ist kein öffentlich verifiziertes Testergebnis.

Ist Elon Musk hochbegabt?

Als hochbegabt werden häufig Menschen bezeichnet, die bei einem geeigneten Intelligenztest einen IQ von mindestens 130 erreichen. Ob Elon Musk dieses Kriterium erfüllt, lässt sich ohne ein dokumentiertes Testergebnis nicht feststellen.

Seine Ausbildung und seine unternehmerischen Leistungen machen besondere Fähigkeiten plausibel. Als Ersatz für eine standardisierte Messung eignen sie sich nicht. Die Aussage „Elon Musk ist hochbegabt“ ist auf Grundlage der öffentlich verfügbaren Informationen wissenschaftlich nicht belegt.

Damit ist keine Aussage darüber verbunden, ob Musk durchschnittlich oder überdurchschnittlich intelligent ist. Uns fehlt schlicht die dafür notwendige Messung.

Wie hoch ist der IQ von Donald Trump?

Auch Donald Trumps IQ ist nicht öffentlich dokumentiert. Besonders häufig tauchen zwei vollkommen gegensätzliche Zahlen auf: 73 und 156.

Die Behauptung, Trump habe während seiner Schulzeit bei einem IQ-Test 73 Punkte erzielt, wurde mit einem angeblichen historischen Zeitungsausschnitt verbreitet. Mehrere Faktenprüfer untersuchten die Geschichte und fanden dafür keine Belege. Full Fact bezeichnet die Behauptung ausdrücklich als unbelegt, PolitiFact bewertete sie als falsch.[2][3]

Auch ein im Internet verbreitetes angebliches Zeugnis der Fordham University ist keine geeignete Quelle. Fordham-Sprecher Bob Howe bestätigte gegenüber Snopes, dass das gezeigte Dokument eine Fälschung und kein echtes Zeugnis der Universität ist.[4]

Der angebliche Wert von 156 ist ebenfalls nicht durch einen veröffentlichten Testbericht belegt. Die Zahl wird häufig mit Trumps Studium an der Wharton School oder mit vermuteten Ergebnissen früherer Aufnahmeprüfungen begründet. Trump schloss sein Studium 1968 mit einem Bachelorabschluss in Wirtschaft ab. Dieser Abschluss lässt sich weder in IQ-Punkte umrechnen noch mit dem Ergebnis eines standardisierten Intelligenztests gleichsetzen.

Faktencheck: Weder der Donald Trump zugeschriebene IQ von 73 noch der Wert von 156 ist wissenschaftlich belegt.

War Trumps kognitiver Test ein IQ-Test?

Bei Donald Trump gibt es zumindest ein dokumentiertes Ergebnis aus einem kognitiven Test. Laut veröffentlichten ärztlichen Angaben erzielte er beim Montreal Cognitive Assessment, kurz MoCA, 30 von 30 Punkten.[5]

Manchmal wird dieses Ergebnis als Beweis für eine besonders hohe Intelligenz dargestellt. Dabei werden zwei unterschiedliche Testarten miteinander verwechselt.

Der MoCA ist ein kurzes kognitives Screening. Er wurde entwickelt, um Hinweise auf mögliche kognitive Beeinträchtigungen zu erkennen. Nach Angaben der Testentwickler umfasst die vollständige Version 30 Punkte und dauert ungefähr zehn Minuten.[6]

Vereinfacht gesagt untersucht der MoCA, ob Hinweise auf Beeinträchtigungen bestimmter kognitiver Funktionen vorliegen. Ein Intelligenztest vergleicht dagegen die Leistung einer Person bei unterschiedlichen kognitiven Aufgaben mit einer passenden Normgruppe.

Ein Ergebnis von 30 aus 30 Punkten beim MoCA ist daher kein IQ von 130, 150 oder 160. Eine sinnvolle Umrechnung in einen IQ-Wert ist nicht möglich.

Kann man den IQ aus einem SAT-Ergebnis berechnen?

Schulische und akademische Eignungstests sind für die Diskussion interessanter als Studienabschlüsse oder beruflicher Erfolg. Untersuchungen zeigen, dass Ergebnisse des amerikanischen SAT deutlich mit allgemeiner kognitiver Fähigkeit zusammenhängen können.[7]

Dieser statistische Zusammenhang bedeutet nicht, dass beide Tests dasselbe messen oder ihre Ergebnisse beliebig ineinander umgerechnet werden können.

Für eine halbwegs belastbare Schätzung müsste man mindestens Folgendes kennen:

  1. das echte und vollständige SAT-Ergebnis der Person,
  2. die damals verwendete Version des Tests,
  3. das Jahr und die damalige Vergleichsgruppe,
  4. die Beziehung dieser Testversion zu einem anerkannten Intelligenztest,
  5. die statistische Unsicherheit der Umrechnung.

Auch unter diesen Bedingungen entstünde kein gemessener IQ, sondern eine Schätzung mit einem entsprechend breiten Unsicherheitsbereich.

Bei Trump und Musk fehlt es bereits an ausreichend gesicherten öffentlich verfügbaren Ausgangsdaten. Wer aus einem vermuteten SAT-Wert einen IQ von exakt 155 oder 156 berechnet, vermittelt damit eine Genauigkeit, die von der Datengrundlage nicht gedeckt ist.

Kann man den IQ berühmter Personen schätzen?

Die Wissenschaft kann statistische Zusammenhänge zwischen Testergebnissen, Bildungsleistungen und anderen Merkmalen untersuchen. Daraus lassen sich Aussagen über größere Gruppen gewinnen.

Für die nachträgliche Einordnung einer einzelnen berühmten Person reicht das nicht. Kennt man beispielsweise den Studienabschluss eines Menschen, kennt man noch nicht seine genaue Position innerhalb der breiten Gruppe aller Absolventen dieses Studiengangs.

Noch weniger belastbar sind Rückschlüsse aus Interviews, öffentlichen Reden, wirtschaftlichem Erfolg oder Berichten aus zweiter Hand. Diese Informationen wurden nicht unter standardisierten Bedingungen erhoben und können gezielt ausgewählt werden.

Eine nachträgliche Schätzung wäre daher mit erheblicher Unsicherheit verbunden. Eine punktgenaue Angabe wie „IQ 155“ lässt sich damit nicht rechtfertigen.

Kann man Intelligenz an öffentlichen Auftritten erkennen?

Elon Musk spricht über Raketen, künstliche Intelligenz und die Besiedlung des Mars. Donald Trump spricht vor großen Menschenmengen, dominiert Nachrichtenschlagzeilen und verwendet eine bewusst einfache, wiedererkennbare Sprache.

Wer beide Personen beobachtet, entwickelt wahrscheinlich schnell eine Meinung darüber, wer intelligenter wirkt. Eine solche Einschätzung hängt stark davon ab, welche Fähigkeiten man persönlich mit Intelligenz verbindet.

Ein Interview ist keine standardisierte Testsituation. Es kann vorbereitet, geschnitten oder strategisch inszeniert sein. Hinzu kommen Fachwissen, Persönlichkeit, Sprachstil, Stress, Alter, Tagesform und die Vertrautheit mit dem jeweiligen Thema.

Ein Mensch kann auf einem Gebiet außergewöhnlich kompetent sein und auf einem anderen überraschende Fehler machen. Das gilt nicht nur für prominente Unternehmer oder Politiker, sondern für uns alle.

Einzelne kluge Aussagen beweisen daher keinen außergewöhnlich hohen IQ. Einzelne falsche oder ungeschickte Aussagen beweisen ebenso wenig einen niedrigen IQ.

Erfolg ist nicht dasselbe wie Intelligenz

Ein häufiger Denkfehler lautet:

Diese Person ist außerordentlich erfolgreich, also muss sie einen außerordentlich hohen IQ besitzen.

Beruflicher Erfolg entsteht aus einem Zusammenspiel verschiedener Eigenschaften und Umstände. Kognitive Fähigkeiten können dazu beitragen, aber Vermögen, Wahlerfolge oder Unternehmensbewertungen lassen sich nicht in IQ-Punkte umrechnen.

Ein erfolgreicher Unternehmer benötigt andere Fähigkeiten als ein theoretischer Physiker. Ein erfolgreicher Politiker arbeitet unter anderen Bedingungen als ein Programmierer oder Mathematiker. Durchsetzungsfähigkeit, Selbstvertrauen, Kommunikationsvermögen, Belastbarkeit und die Bereitschaft, hohe Risiken einzugehen, sind für viele Karrieren wichtig. Ein klassischer Intelligenztest bildet diese Eigenschaften kaum oder gar nicht ab.

Auch ein sehr hoher IQ führt nicht automatisch zu wirtschaftlichem Erfolg, politischer Macht oder gesellschaftlicher Anerkennung.

Wie müsste ein echtes IQ-Duell aussehen?

Ein wissenschaftlich sinnvoller Vergleich wäre theoretisch möglich. Musk und Trump müssten dafür unter vergleichbaren Bedingungen einen geeigneten, normierten Intelligenztest absolvieren.

Dabei wären unter anderem erforderlich:

  • ein wissenschaftlich untersuchtes Testverfahren,
  • eine standardisierte Durchführung,
  • kontrollierte und vergleichbare Testbedingungen,
  • mehrere unterschiedliche Aufgabenbereiche,
  • eine altersgerechte Normierung,
  • eine fachgerechte Auswertung,
  • die Angabe der Messunsicherheit.

Das Ergebnis wäre ein Vergleich ihrer Leistungen bei den Fähigkeiten, die der verwendete Test tatsächlich erfasst. Ein unumstößliches Urteil darüber, wer der „klügere Mensch“ ist, wäre es nicht.

Statt einer scheinbar vollkommen exakten Zahl müsste außerdem ein Unsicherheitsbereich berücksichtigt werden. Ein kleiner Punkteunterschied würde nicht automatisch beweisen, dass eine Person tatsächlich intelligenter ist als die andere.

Trump vs. Musk das große Battle

Bis hierher lautet das Ergebnis eindeutig: Ein seriöser IQ-Vergleich ist nicht möglich.

Für eine kleine Bonus-Runde lassen sich Trump und Musk trotzdem gegenüberstellen – nicht als psychologische Untersuchung, sondern als bewusst oberflächliches Gedankenspiel.

Wichtiger Hinweis: Die folgende Gegenüberstellung bewertet öffentlich bekannte Stationen und Rollen. Sie ist unterhaltsam gemeint, verwendet keine standardisierten Kriterien und erlaubt keinerlei Aussage über den tatsächlichen IQ der beiden Personen.

DisziplinElon MuskDonald TrumpUnser Punkt geht an
Akademische BreiteAbschlüsse in Physik und WirtschaftWirtschaftswissenschaftlicher AbschlussMusk – für die zusätzliche naturwissenschaftliche Ausbildung
Aufbau und Führung von TechnologieunternehmenSpaceX und Tesla als zentrale Stationen seiner LaufbahnBeruflicher Ursprung und wesentliche Vermögenswerte im ImmobiliengeschäftMusk – für den ausgeprägteren technologischen Schwerpunkt
Geschätztes Vermögen laut Forbes, Stand 8. September 2026Rund 938 Milliarden US-DollarRund 7 Milliarden US-DollarMusk – für das deutlich größere geschätzte Vermögen
PräsidentschaftswahlsiegeKeine eigenen PräsidentschaftswahlsiegeGewann die US-Präsidentschaftswahlen 2016 und 2024Trump – für den belegten Wahlerfolg
Karriere im UnterhaltungsfernsehenKein vergleichbarer Schwerpunkt seiner LaufbahnGastgeber und Executive Producer von „The Apprentice“; zwei Emmy-Nominierungen als ProduzentTrump – für die etablierte Fernsehkarriere
Ergebnis unserer Bonuswertung3 Punkte2 PunkteElon Musk
Datengrundlage: Quellen [1] und [9]–[13]. Die Punktevergabe ist eine eigene redaktionelle Wertung. Vermögensangaben sind Schätzungen von Forbes mit Stand 8. September 2026.

In unserer Battle-Runde gewinnt Elon Musk mit 3:2. Er punktet mit der Breite seiner Ausbildung, seiner Laufbahn in Technologieunternehmen und seinem größeren geschätzten Vermögen. Donald Trump entscheidet die Kategorien Wahlerfolge und Unterhaltungsfernsehen für sich.

Die Tabelle ist damit ein redaktioneller Erfolgsvergleich – Kein IQ-Test. Sie stellt ausgewählte Stationen und Ergebnisse zweier ungewöhnlicher Karrieren gegenüber. Unterschiedliche Startbedingungen, persönliche Rückschläge oder der Beitrag von Mitarbeitern und Geschäftspartnern werden dabei nicht systematisch berücksichtigt.

Fazit: Wer hat den höheren IQ?

Der Erfolgsvergleich lässt sich auszählen. Für die ursprüngliche Frage nach dem höheren IQ fehlen die notwendigen Testergebnisse.

Für keinen der beiden ist das Ergebnis eines standardisierten Intelligenztests öffentlich verifiziert. Die häufig genannten Werte von 155 oder 160 für Elon Musk sind ebenso wenig belegt wie die Donald Trump zugeschriebenen Werte von 73 oder 156. Trumps Ergebnis beim Montreal Cognitive Assessment lässt sich ebenfalls nicht in einen IQ umrechnen.

Aus dem 3:2 unserer Bonuswertung folgt deshalb kein Vorsprung bei der Intelligenz. Ausbildung, Vermögen, Unternehmensleistungen und Wahlsiege beschreiben unterschiedliche Aspekte ihrer Lebensläufe. Wie beide bei vergleichbaren kognitiven Aufgaben abschneiden würden, bleibt offen.

Wer den eigenen IQ wissen will, kann unseren kostenlosen IQ-Test absolvieren. Das Ergebnis bietet eine statistische Orientierung anhand der enthaltenen Aufgaben und ist keine psychologische Diagnose.

Häufig gestellte Fragen

Welchen IQ hat Elon Musk?

Elon Musks IQ ist nicht öffentlich bekannt. Die häufig genannten Werte von 155 oder 160 sind keine verifizierten Ergebnisse eines dokumentierten Intelligenztests.

Ist Elon Musk hochbegabt?

Das lässt sich ohne einen geeigneten Intelligenztest nicht feststellen. Musks Ausbildung und berufliche Leistungen können auf besondere Fähigkeiten hinweisen, belegen aber keinen IQ von mindestens 130.

Welchen IQ hat Donald Trump?

Donald Trumps IQ ist ebenfalls nicht öffentlich bekannt. Sowohl der angebliche Wert von 73 als auch der Wert von 156 sind unbelegt.

Wer hat den höheren IQ: Elon Musk oder Donald Trump?

Das lässt sich anhand öffentlich verfügbarer Informationen nicht feststellen. Für keinen der beiden liegt ein verifiziertes IQ-Testergebnis vor.

Hat Donald Trump einen IQ-Test bestanden?

Öffentlich dokumentiert ist ein sehr gutes Ergebnis beim Montreal Cognitive Assessment. Der MoCA ist jedoch ein Screening auf mögliche kognitive Beeinträchtigungen und kein IQ-Test.

Kann man den IQ anhand eines SAT-Ergebnisses schätzen?

SAT-Ergebnisse können statistisch mit allgemeiner kognitiver Fähigkeit zusammenhängen. Eine direkte und punktgenaue Umrechnung in einen individuellen IQ ist aber nicht möglich. Dafür müssten außerdem das echte Ergebnis, die Testversion, das Testjahr und eine passende Vergleichsstudie bekannt sein.

Ist beruflicher Erfolg ein Zeichen für einen hohen IQ?

Kognitive Fähigkeiten können zum beruflichen Erfolg beitragen. Erfolg hängt zusätzlich von Persönlichkeit, Motivation, Fachwissen, Risikobereitschaft, Kontakten, finanziellen Möglichkeiten und äußeren Umständen ab. Ein genauer IQ lässt sich daraus nicht ableiten.

Quellen

  1. University of Pennsylvania, Knowledge at Wharton: A Stranger in a Strange Land: Will Elon Musk Make It to Mars?
  2. Full Fact: No evidence Donald Trump scored 73 on an IQ test
  3. PolitiFact: Social media post sharing newspaper story of Trump IQ score is fake
  4. Snopes: Is This President Trump’s Report Card from Fordham University?
  5. Associated Press: Trump’s physician reports normal cognitive function and a MoCA score of 30/30
  6. MoCA Cognition: MoCA Full – cognitive screening for mild cognitive impairment
  7. Frey, M. C. & Detterman, D. K. (2004): Scholastic Assessment or g? The Relationship Between the SAT and General Cognitive Ability
  8. American Psychological Association: Intelligent intelligence testing
  9. Forbes: Elon Musk – Profil und Vermögensschätzung. Angaben zu Unternehmensbeteiligungen und geschätztem Vermögen; abgerufen am 8. September 2026.
  10. Forbes: Donald Trump – Profil und Vermögensschätzung. Angaben zu Ausbildung, geschäftlichem Hintergrund und geschätztem Vermögen; abgerufen am 8. September 2026.
  11. National Archives: 2016 Electoral College Results. Offizielles Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl 2016.
  12. National Archives: 2024 Electoral College Results. Offizielles Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl 2024.
  13. Television Academy: Donald Trump – Emmy Awards and Nominations. Dokumentiert seine Rolle bei „The Apprentice“ und die beiden Emmy-Nominierungen als Executive Producer.